Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
IV 280
Ungleichheit/Legitimation/Habermas: der strukturell entstandene Legitimationsbedarf ist in hochkulturellen Gesellschaften besonders prekär. Sobald die Organisation der gesellschaftlichen Arbeit von Verwandtschaftsbeziehungen abgekoppelt wird, lassen sich Ressourcen leichter mobilisieren und wirksamer kombinieren. Was sich nun unter systemischen Aspekten als eine Integration der Gesellschaft auf dem Niveau einer erweiterten materiellen Reproduktion darstellt, bedeutet unter sozialintegrativen Aspekten eine Steigerung sozialer Ungleichheit.
IV 281
Weltbilder/Habermas: Weltbilder müssen in diesem Fall ideologisch wirksam werden, weil die Funktionen von Ausbeutung und Repression soweit als möglich latent gehalten werden.
IV 512
Ungleichheit/Habermas: die alten Quellen der Ungleichheit sind zwar keineswegs versiegt, aber mit ihnen interferieren (…) Ungleichheiten eines anderen Musters.
IV 513
Es entsteht ein neuer Typus von klassenunspezifisch ausgelösten Verdinglichungseffekten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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> Gegenargumente gegen Habermas

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