Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas IV 198
Lebenswelt/Schütz/Habermas: Schütz hat einen zwiespältigen Ansatz in Bezug auf den Begriff der Lebenswelt, a) einerseits schiebt er ihn unter dem Einfluss des amerikanische Pragmatismus, insbesondere Meads, beiseite, b) andererseits bekehrt er sich nicht etwa zu einem kommunikationstheoretischen Ansatz, sondern bleibt bei Husserls intuitiver Methode stehen (…) und begreift in diesem Rahmen sein eigenes Unternehmen als eine regionale Ontologie der Gesellschaft. ((s) Siehe hierzu auch in einem anderen Zusammenhang: Anti-Individualismus, Externalismus, Internalismus).
Lebenswelt/Schütz/Luckmann: drei Momente; a) naive Vertrautheit mit einem problemlos gegebenen Hintergrund (Siehe Hintergrund/Habermas), b) Gültigkeit einer intersubjektiv geteilten Welt, c) einen zugleich totalen und unbestimmten, porösen und eingrenzenden Charakter dieser Lebenswelt. (1)
IV 201
Situationen/Husserl/Schütz: wechseln, aber die Grenzen der Lebenswelt lassen sich nicht transzendieren. Die Lebenswelt bildet die Umgebung, in der sich Situationshorizonte verschieben, erweitern oder verengen. Sie bildet einen Kontext, der, selber unbegrenzt, Grenzen zieht.

1.A Schütz, Th. Luckmann, Strukturen der Lebenswelt, Frankfurt 1979, S.25.
2.Ebenda, S. 31.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Schütz I
Alfred Schütz
Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt Wien 1932

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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> Gegenargumente gegen Schütz

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