Philosophie Lexikon der Argumente

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Absicht: Vorsatz zu einer Handlung, im Gegensatz zu einem zufälligen Zustandekommen eines entsprechenden Ereignisses. Siehe auch Intentionen, Motive, Verursachung, Willensakte.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Strawson, P. F.
 
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Absicht Meg I 24ff
Absicht/StrawsonVsGrice: kann kompliziert versteckt sein durch Höflichkeit, dennoch durchblicken lassen usw - Modifikation: die n-te Teil-Intention von S ist, dass H erkennen soll, dass S die (n-1)te Teil-Intention hat.
I 30
Neudefinition: 1. H zeigt R (Reaktion) 2. H glaubt, dass S (1) beabsichtigt 3. Hs Erfüllung von (1) basiert auf Hs Erfüllung von (2).
I 31
SearleVsGrice: (> Zitronen-Beispiel): der Soldat hat nicht gemeint...(Absicht/Bedeutung/ Meinen unabhängig) - Ergänzung: H sollte erkennen, dass der geäußerte Satz konventionellerweise zur Herbeiführung einer gewissen Wirkung geäußert wird.
I 33
Grice Bsp arabischer Händler: "verfluchter...": man kann sagen, dass der Händler meint, der Kunde solle hereinkommen, aber der Satz bedeutet es nicht - Zitronen-Beispiel: nicht der Satz sondern die Situation ist ausschlaggebend.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

> Gegenargumente gegen Strawson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017