Philosophie Lexikon der Argumente

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Alltagssprache: normale, in einer Gemeinschaft gesprochene Sprache. Nur begrenzt formalisierbar. Gegenbegriff ist Ideale Sprache, formale Sprache. - Wahrheitstheorien sind nur begrenzt auf die Alltagssprache anwendbar. Siehe auch Wahrheitsdefinition, Tarski, Bedeutungstheorie, Ideolekt.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Fodor, Jerry
 
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Alltagssprache II 126
Anomalien/Abweichung/Unregelmäßigkeiten/Intuition/Alltagssprache/Fodor/FodorVsCavell: es geht nicht darum, Anomalien durch Intuitionen zu erklären. - Stattdessen: die relevante Ähnlichkeit angeben heißt gerade, die Erzeugungsregeln (Regeln) zu bestimmen.
III 234
Alltagssprache/Unterscheidung/Wahrnehmung/Gebrauch/FodorVsCavell: es stimmt gar nicht, dass wir für jeden wahrgenommenen Unterschied auch unterschiedliche Wörter haben. Bsp für Formen, Farben, Größen, Lauten usw. - Dann folgt aus dem Fehlen gewisser Wörter nicht, dass wir den entsprechenden Unterschied nicht wahrnehmen. - ((s) > Whorf) - Fodor: dann kann man sich, wenn man eine Unterscheidung fordert, sich auch nicht auf den tatsächlichen Sprachgebrauch berufen. > FodorVsGebrauchstheorie - man braucht hier Philosophie, nicht Empirie.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017