Philosophie Lexikon der Argumente

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Angeborenes: Fähigkeiten, Vorstellungen, Dispositionen, die nicht im Lauf einer Entwicklung erworben werden, sondern von Anfang an in einem Organismus vorhanden sind. Siehe auch Chomsky, Locke.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Vollmer, Gerhard
 
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Angeborenes I 19
Angeboren/angeborene Ideen/Angeborenes/Vollmer: Bsp Bewegungssehen, Farbwahrnehmung, Zeitempfinden, räumliches Sehen, also die "Fähigkeit, zweidimensionale Netzhautbilder dreidimensional zu interpretieren - Konstanzleistungen: Wiedererkennen, Kategorien bilden (Klassen, Begriffe), Kenntnis menschlicher Gesichter, Lächeln und Wutmimik, das optische Fixieren einer Schallquelle (auch bei Blindgeborenen), Sprachfähigkeit, Sprechbedürfnis.
Teilweise angeboren: Intelligenz, Musikalität, logische Strukturen (z.B. modus ponens, biologisch realisiert durch die Fähigkeit, bedingte Reflexe auszubilden), elementare mathematische Strukturen (z.B. Gruppenstrukturen und Invariantenbildung). Möglicherweise auch das kausale Denken. VollmerVsEmpirismus: die meisten Programme sind bei der Geburt längst eingebaut. Und sie passen durchweg zu unserer Umwelt.

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.04.2017