Philosophie Lexikon der Argumente

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Anthropisches Prinzip: die Begründung der Beobachtbarkeit des Universums mit Eigenschaften, die dem Beobachter entsprechen. In dieser Form des Prinzips geht es nicht um die Existenz des Universums und des Beobachters, sondern um notwendige Eigenschaften.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Dennett, Daniel
 
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Anthropisches Prinzip I 225
Anthropisches Prinzip/Freeman Dyson (Urheber): "Ich sage nicht, der Aufbau des Universums beweise Gottes Existenz, er ist aber mit der Hypothese vereinbar, dass der Geist für sein Funktionieren eine entscheidende Rolle spielt.
I 227
Anthropisches Prinzip/Dennett: in seiner "schwachen Form" harmlos, gelegentlich nützliche Anwendung der elementaren Logik: wenn x eine notwendige Bedingung für die Existenz von y ist, und wenn y existiert, dann existiert auch x. (> Salmon).
DennettVsAnthropisches Prinzip: "Starke Form": falscher Gebrauch von "muss": "Wenn physikalische Strukturen von größeren Molekülen abhängen, dann muss es sie geben, weil wir existieren.
Statt dessen richtig. Es muss der Fall sein dass: Wenn Bewusstsein .....abhängt, dann gibt es in der Welt solche Elemente, weil wir ein Bewusstsein besitzen.
Die Schlussfolgerung, zu der man berechtigt ist, besagt nur, dass es solche Elemente gibt, nicht, dass es sie geben muss.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

> Gegenargumente gegen Dennett
> Gegenargumente zu Anthropisches Prinzip



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017