Philosophie Lexikon der Argumente

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Antirealismus: (siehe hier insbesondere Michael Dummett) die These, dass durch Verhalten gezeigt werden können muss, dass mögliche Alternativen einen Unterschied machen. Im Fall von unentscheidbaren Sätzen wie z.B. über die Zahl der Gänse auf dem Capitol ist das nicht möglich.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Fraassen, Bas
 
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Anti-Realismus I 18
Anti-Realismus/VsAnti-Realismus: was er über die Welt glaubt, hängt davon ab, in welcher Welt er zu sein glaubt. - Fraassen VsVs: (pro Anti-Realismus): das würde voraussetzen, dass die Erkenntnistheorie dieselben Resultate liefern würde, unabhängig von der Spannweite der Belege, die uns zugänglich sind. - das würde Skeptizismus voraussetzen.
Lösung/Fraassen: empirische Adäquatheit: eine Theorie soll Phänomene korrekt beschreiben ("bewahren") - dann ist Beobachtbarkeit von unserer Gemeinschaft abhängig.
I 31
Anti-Realismus/Wissenschaft/Fraassen: ihm geht es nur um Zuwachs an Wissen über Beobachtbares - Fraassen pro. - Zwischen Rauchen und Krebs wird dann evtl. eine weitere Korrelation angenommen: Reizung der Lungen usw.
I 219
FraassenVsAnti-Realismus: kann nicht behaupten, dass erfolgreiche Theorien einfach die sind, die überleben, ohne zu behaupten, dass sie wahr sind.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017