Philosophie Lexikon der Argumente

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Äquivalenz: Relation zwischen Sätzen. Sie liegt vor, wenn zwei in Beziehung gesetzte Aussagen den gleichen Wahrheitswert haben, also beide wahr oder auch beide falsch sind.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Fraassen, Bas
 
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Äquivalenz I 45
Empirische Äquivalenz: über empirische Adäquatheit definiert: es gibt ein Modell, so dass alle Erscheinungen mit Bewegungen im Modell identifizierbar sind (auch historische, nicht wahrgenommene). - Empirisch äquivalent: sind zwei Theorien, wenn sie beide Modelle haben, die das leisten.
I 152
Relative Äquivalenz/Fraassen: (relativ zum Hintergrundwissen): wir erkennen Natrium, weil es
a) dieses Spektrum hat
b) diese Atomstruktur hat.
Asymmetrie: das Spektrum erzeugt nicht die Atomstruktur. - dennoch Äquivalenz - dennoch ist nur eine relevant - Äquivalente Propositionen sind in denselben möglichen Welten wahr. - Dennoch können wir sagen, dass einige mögliche Welten ausgeschlossen sind - (solche, in denen die Proposition irrelevant ist. - Äquivalenz: Ununterscheidbarkeit, wegen gleicher Menge von möglichen Welten.
Lösung: Unterscheidung durch Wahrmachen - Bsp
a) entweder es regnet oder es regnet nicht
b) entweder es schneit oder es schneit nicht.
Unterschied: a) wird dadurch wahr gemacht, dass es regnet, b) dadurch, dass es nicht schneit. - Relevanz von Propositionen hängt von tieferen Relevanzen ab.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.03.2017