Philosophie Lexikon der Argumente

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Bedeutungswandel: In diesem Zusammenhang geht es um die Frage, ob sich die Bedeutung von Begriffen einer Theorie im Licht neuer Erkenntnisse ändert. Siehe auch Inkommensurabilität, Geschichte, Theorien, Theorienwandel.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Davidson, Donald
 
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Bedeutungs-Wandel Rorty I 291
Begriffswandel/DavidsonVsPutnam/Rorty: der Begriff selbst ist schon inkohärent.
Rorty IV 23
Davidson/Rorty: jeder Satz, der überhaupt jemals verwendet wurde, bezieht sich auf eben die Welt, von der wir jetzt glauben, daß die existiert (etwa die Welt der Elektronen und dergleichen). Deshalb müssen sich auch Aristoteles und Galilei vor demselben Tribunal verantworten. Rorty: das ist aber kein neues Ergebnis, das etwa durch Kripke durchgesetzt worden wäre, es ist einfach trivial.
Rorty V 18
DavidsonVsInkommensurabilität: wenn das heißt "Ausdrücke, die in anderen Kulturen verwendet werden, können nicht mit unseren Ausdrücken gleichgesetzt werden" dann widerlegt sich diese These selbst. - Putnam: es gibt aber keine Kriterien wie "institutionalisierte Normen" und eine gegenteilige These widerlegt sich ebenso wie die These der Inkommensurabilität.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Davidson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 01.05.2017