Philosophie Lexikon der Argumente

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Begriffsschema: Sprache und angenommene Gegenstände - Inhalt Reizeinflüsse.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Rorty, Richard
 
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Richard Rorty
Begriffsschemata Horwich I 454
Begriffsschema/DavidsonVsKorrespondenz/Rorty: alle diese Zwischenglieder werden wir zusammen mit der Korrespondenz los - Bsp BS, "Perspektive", Sprache, Kultur, "Sichtweise", -"tertia" - diese intentionalistischen Begriffe sind die Quellen des Skeptizismus.
Horwich I 454
Schema/Inhalt/Begriffsschema/DavidsonVsSkeptizismus/Rorty: der Dualismus Schema/Inhalt: mögliche Formen: "begrifflicher Rahmen", "intendierte Interpretation": diese sind mit den Dingen nicht kausal verbunden, die sie organisieren - sie variieren unabhängig vom Rest des Universums - ohne sie betrachten wir unsere eigenen Überzeugungen wie bei der Radikalen Interpretation (RI).
Horwich I 454
Radikale Interpretation/Begriffsschema/Davidson/Rorty: uns selbst mit der radikalen Interpretation zu untersuchen, macht Korrespondenzrelation, "intendierte Überzeugungen" usw. überflüssig.
Rorty I 300
Begriffsschema/3. Dogma/Rorty: sobald Begriffsschemata zu etwas Vergänglichem wurden, war die Unterscheidung von Schema und Inhalt selbst in Gefahr - dann wird Wissenschaft auch nicht ermöglicht durch einen a priori Beitrag unseres Wissens.
I 330
Begriffsschema/Davidson/Rorty: die Rede vom Schema oder Begriffssystem versucht den Wahrheitsbegriff von Bedeutungsbegriff zu trennen und muss daher fehlgehen - dann müsste es ein "alternatives Begriffssystem" geben, das "wahr aber unübersetzbar" wäre - das ist unverständlich.
I 338
Rorty: es gibt keine neutrale Basis, von der aus verschiedene Schemata verglichen werden können - genauso wenig haben wir Berechtigung, ein gemeinsames Schema anzunehmen - Lösung: ohne 3. Dogma (Schema/Inhalt) stellen wir den direkten Bezug zu den Gegenständen wieder her.
VI 64
Begriffsschema/Standpunkt/Putnam/Rorty wir müssen immer ein bestimmtes Begriffssystem verwenden (wir können gar nicht anders) - aber wir dürfen nicht behaupten, dies sei eigentlich nicht die Weise, in der die Dinge sich an sich verhalten.
VI 127
Begriffsschema/DavidsonVs 3. Dogma/Rorty: wir müssen aufhören, Aussagen danach zu sortieren, ob sie von »der Welt« oder von "uns" wahr "gemacht" werden - DavidsonVsVs Begriffsschema /DavidsonVsQuine
VI 129
Begriffsschema/Inhalt/Rorty: die Unterscheidung ist nicht zu verwechseln mit der Unterscheidung "ist"/"scheint".
VI 135
Wir können nicht angeben, welche "Gelenke" der Natur zum Schema und welche zum Inhalt gehören.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017