Philosophie Lexikon der Argumente

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Behauptung: eine Feststellung, die über das bloße Hinschreiben eines Satzes oder einer Zeichenfolge hinausgeht. Die Behauptung legt ein Subjekt auf gewisse andere Behauptungen fest. Siehe auch Kontoführung, Inferenz, Sprechakt, Äußerung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Frege, Gottlob
 
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Behauptungen II 29
Behauptungssatz/Behauptung/Frege: wie Gleichung: zwei Teile - einer gesättigt, einer ungesättigt - Funktion: die Bedeutung des ungesättigten Teils: Bsp "eroberte Gallien" - Argument: Cäsar - (sic ohne Anführungszeichen) - ((s) Anführungszeichen/(s): das Argument wird nicht in AZ gesetzt.) ((s) Die Person ist das Argument, nicht der Name.) - ((s) >Russell: der Gegenstand selbst kommt im Satz vor.).
II 32
Behauptung/Behaupten/Bezeichnen/Frege: mit Urteilsstrich: bezeichnet nichts - sondern behauptet etwas - es gibt nur entweder Behaupten oder Bezeichnen.
IV 52
Gedanke/Frege: kein vollständiger Gedanke ohne Zeitbestimmung. - Dann ist er aber auch zeitlos wahr oder falsch. - Ausdruck/Behauptung/Frege: Unterschied: Zeitbestimmung: gehört zum Ausdruck - Wahrheit: gehört zur Behauptung und ist zeitlos. - Zeitloses gehört nicht zur Außenwelt.

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993

> Gegenargumente gegen Frege



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017