Philosophie Lexikon der Argumente

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Bekanntschaft: direkter Umgang und Kontakt mit einem Gegenstand, über den Aussagen gemacht werden sollen als Grundlage für Wissen. Gegenbegriff ist Wissen durch Beschreibung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Chisholm, Roderick M.
 
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Bekanntschaft Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 120
Bekanntschaft/Chisholm: "epistemische Vertrautheit" ("epistemische Nähe") - auch ohne Bekanntschaft, per Informationsquelle. - Dann ist Wissen möglich, dass es sich um ein und denselben handelt, aus Bekanntschaft und aus Beschreibung.
II 125
"Epistemische Vertrautheit" nur in speziellen Fällen hinreichend: den rein referentiellen Fällen.
II 123
Referenz/Bekanntschaft/Beschreibung/BrandlVsChisholm: Problem: zweierlei Einzigkeitsrelation - das entspricht dem Problem, dass neben der referentiellen auch attributive Bezugnahme möglich ist.
II 124
BrandlVsChisholm: sein Irrtum liegt darin, das "Kennen" von Gegenständen mit einem Wissen gleichzusetzen, das wir auch auf rein sprachlichem Wege erwerben können
II 124.
Epistemisch nah/Chisholm: mehr Beziehungen zum Gegenstand - so erscheint er nur mir. - Auch Wissen, dass.. - BrandlVs: das ist aber auch nur theoretisches Wissen!
II 125
Nur in rein referentiellen Fällen ist epistemische Nähe hinreichend.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017