Philosophie Lexikon der Argumente

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Beobachtungssprache: eine Sprache, die keinerlei Begriffe einer Theorie verwendet und daher quasi neutral wäre, wird von den meisten Autoren für unmöglich gehalten. Siehe auch Experimente, Theoretische Termini, Theoretische Entitäten, Theorien, Beschreibung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Peacocke, Christopher
 
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Beobachtungs-Sprache I 88
PeacockeVsInstrumentalismus - pro Trennung Beobachtungsbegriffe (BB)/theoretische Termini. - Wenn Röntgenröhre und Geigerzähler unterschieden werden, dann im repräsentationalen Inhalt - dann haben wir Beobachtungsbegriffe statt theoretischen Termini.
I 94
Beobachtungsbegriffe/Instrumente/Peacocke: Bsp Quadrat: wenn unter verschiedenen Winkeln präsentiert, dann ist es epistemisch unmöglich, dass es kein Quadrat ist. - Bsp Teilchenpaar: hier ist es immer noch epistemisch möglich, dass es nicht aus einer Kollision entstanden ist. Das setzt immer Glauben an Beobachtbarkeit voraus, daher ist es zirkulär, wenn die Überzeugung vorhanden und ineffektiv, wenn die Überzeugung nicht vorhanden ist. - Dagegen ist es keins von beiden, wenn es um Verstehen statt um Wahrheit geht.
I 104
Theoretische Termini/TT/Beobachtungsbegriffe/Begriff/Theorie/Instrument/Experiment/Peacocke: bessere Instrumente geben uns noch keine neuen Begriffe. - These: theoretische Termini sind immer mit Beobachtungsbegriffen verbunden - Bsp Ein Blinder, dem ein Gerät Informationen über die räumliche Umgebung auf den Rücken schreibt: wie soll der Blinde das Gerät testen?

Pea I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

> Gegenargumente gegen Peacocke



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.04.2017