Philosophie Lexikon der Argumente

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Bezug, Referenz: in der Philosophie Relation eines sprachlichen Ausdrucks oder einer Handlung zu einem realen Gegenstand. Referenz setzt die Existenz dieses Gegenstands voraus. Ein Ausdruck, dem kein Gegenstand entspricht, hat keine Referenz, kann aber eine Bedeutung haben. Siehe auch Einhorn-Beispiel, Pegasus-Beispiel, Sinn, Bedeutung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Rorty, Richard
 
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Richard Rorty
Bezug/Referenz I 96
Referenz: für jede Unterscheidung von Referenten von Ausdrücken braucht man irgendwelche ontologischen Kategorien, irgendetwas, wenn auch Grobes, um die Dinge zuzuschneiden.
I 316ff
RortyVsPutnam, RortyVsKripke:Verwechselt man diesen Begriff »wirklich sprechen über« mit dem Begriff der Referenz, so kann man, wie Kripke und Putnam leicht auf die Idee kommen, wir hätten über die Referenz »Intuitionen«.
I 317f
Natürlich kann es Referenz auf Fiktionen nicht geben. Das entspricht dem technisch-wissenschaftlichen Gebrauch. Dann hat jedoch »Referenz« mit »sprechen über« im Grunde überhaupt nichts zu tun, und kommt erst ins Spiel, nachdem man seine Wahl zwischen den verstehenden Strategien getroffen hat.
I 316ff
Wirkliche Existenzfragen werden auch nicht von dem Kriterium von Searle und Strawson berührt! Was ist dann aber das richtige Kriterium? Rorty: es gibt gar keins!
I 321
Für Davidsons "reine" Sprachphilosophie ist weder das eine noch das andere erforderlich.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.04.2017