Philosophie Lexikon der Argumente

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Bikonditional: Schreibweise ↔; eine Aussage, deren beide Seiten den gleichen Wahrheitswert ("wahr" oder "falsch") haben müssen, damit die gesamte Aussage wahr ist. Das Bikonditional (auch Bisubjunktion) gehört zur Objektsprache. Unterschieden davon ist die Äquivalenz ⇔, die zur Metasprache gehört. Sie liegt vor, wenn das Bikonditional immer wahr ist.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Geach, Peter T.
 
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Bikonditional I 189f
Äquivalenz/Bikonditional/GeachVsBlack: "ist material äquivalent" ist nicht synonym mit "dann und nur dann" - "Dreistrich" wird oft als "material äquivalent" gelesen - Äquivalenz nur zwischen Sätzen, nicht Namen von Sätzen - Problem: Tom liebt Mary ↔ Mary liebt Tom" nur bezeichnend, wenn "≡" (Dreistrich) gelesen wird als "gdw." (genau dann wenn) und nicht als "material äquivalent".

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017