Philosophie Lexikon der Argumente

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Bild: Gegenstand, der zu einem anderen Gegenstand in einer Relation steht, für die (wechselnde) Bedingungen angegeben werden können. Die Gegenstände können aus verschiedenen Bereichen stammen wie Erlebnis und Vorstellung oder aus ähnlichen Bereichen (Beleuchtung und Fotografie) oder aus demselben Bereich, wie z.B. bei der Fälschung. Was ein "Bereich" ist, ist hier nicht näher definiert. - Mathematik hier ist für die Erstellung des Bildes benötigte Relation definiert, eine Funktion.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wittgenstein, Ludwig
 
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Bilder Danto I 64
Bild/Wittgenstein: ein Bild zeigt, wie die Welt aussehen muss, falls es die Welt so abbildet, wie sie ist - es zeigt die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, falls die Welt so aussehen soll - ((s) >Cresswell II).
I 66
DantoVs: Bsp ein Bild der Heiligen Dreifaltigkeit ist immer noch ein Bild "von" der Dreifaltigkeit, auch wenn es Gott nicht gibt oder wenn es die Welt nicht gibt.
"Von": zweideutig: a) Klassifikation: Bsp Hundebilder, Mannbilder - b) Repräsentation.
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Wittgenstein II 104
Bild/Beschreibung/Wittgenstein: wenn man ein Bild beschreibt, steckt das Bild nicht in jedem Wort - das Bild entspricht einem Satz.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

> Gegenargumente gegen Wittgenstein



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017