Philosophie Lexikon der Argumente

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De dicto: Aussagen, die die Beschaffenheit von sprachlichen Ausdrücken und ihre Konsequenzen zum Gegenstand haben, sind de dicto. Begriffe haben z.B. notwendig bestimmte Merkmale, die Eigenschaften von Gegenständen (res) werden dagegen von vielen Autoren als kontingent angesehen. Siehe auch de re, Modalität, Notwendigkeit de re.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Chisholm, Roderick M.
 
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de dicto I 65
de dicto/Chisholm: entweder "Eigenschaft, so zu sein, dass p" oder "der Sachverhalt, dass p, ist wahr" - Zuschreibung de dicto: braucht keine Demonstrativa, Eigennamen oder freie Variablen.
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Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 118
falsch: de dicto-Überzeugung: würde ausreichen, in besonderer Beziehung zum Gegenstand zu stehen, allein dadurch, dass dieser existiert - Vs: wir brauchen strengeren Begriff des de re-Glaubens, der Gegenstand muss identifiziert werden können - de re: ich kann nichts vom kleinsten Spion glauben, bevor ich ihn persönlich kenne. - ((s) Dann aber auch unter anderer Beschreibung - mindestens zwei Beziehungen zum Gegenstand.)

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

> Gegenargumente gegen Chisholm



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 31.03.2017