Philosophie Lexikon der Argumente

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De dicto: Aussagen, die die Beschaffenheit von sprachlichen Ausdrücken und ihre Konsequenzen zum Gegenstand haben, sind de dicto. Begriffe haben z.B. notwendig bestimmte Merkmale, die Eigenschaften von Gegenständen (res) werden dagegen von vielen Autoren als kontingent angesehen. Siehe auch de re, Modalität, Notwendigkeit de re.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wiggins, David
 
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de dicto EMD II 303
Notwendig/de dicto/Wiggins: einfach falsch: Bsp notwendigerweise (x)(x = Cicero) > (x ist ein Mensch) - de dicto: ist es wahr? Wenn ja, erhalten wir das falsche: notwendigerweise (Ez)(x)(x = z > (x ist ein Mensch).
EMD II 312
de dicto/notwendig/Metasprache/Wiggins: ich muss immer noch davon abgebracht werden, "notwendig" metasprachlich de dicto zu lesen, nämlich als Prädikat von Sätzen, das einen weiteren Sinn hat als beweisbar ist.

Wigg I
D. Wiggins
Essays on Identity and Substance Oxford 2016

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Wiggins



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017