Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Definierbarkeit: hier geht es um die Frage, ob die Bedeutungen der sprachlichen Elemente und Symbole einer Aussage in einem gegebenen Rahmen, einer Theorie, einem Modell oder einem System so angegeben werden können, dass diese Elemente und Symbole durch andere Symbole ersetzt werden können. Diese Ersetzbarkeit soll das Verstehen der Bedeutung garantieren. Ist das gegeben, können weitere Symbole (Wörter, Begriffe, Verknüpfungen) erstellt werden, deren Bedeutungen aus den bereits definierten Symbolen verstanden werden können. Damit sind diese neuen Symbole definierbar. Siehe auch Definitionen, Kontextdefinition, implizite Definition, explizite Definition, Modelle, Systeme, Theorien, Fundierung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wittgenstein, Ludwig
 
Bücher bei Amazon
Definierbarkeit II 170
Satz/Spiel/Definition/Wittgenstein: man kann keine Definition von "Satz" oder "Spiel" geben. Über Sätze reden wir immer im Sinne spezifischer Beispiele.
II 345
Definition/Definierbarkeit/Wittgenstein: die Sehnsucht nach einer Definition wird auch durch Substantive ausgelöst.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

> Gegenargumente gegen Wittgenstein



zurück zur Liste | > Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017