Philosophie Lexikon der Argumente

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Definition: Festlegung des Gebrauchs von sprachlichen Zeichen (Wörtern, Symbolen, Verknüpfungen) für nichtsprachliche oder auch sprachliche Gegenstände. Neue Definitionen sollen nichtkreativ sein, d.h. sie sollen sich aus dem Gebrauch der bereits verwendeten Zeichen herleiten. Siehe auch Definierbarkeit, Konservativität, Systeme, Theorien, Modelle, Bezugssysteme, Kontextdefinition, explizite Definition, implizite Definition.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Mates, Benson
 
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Definitionen I 248
Definitionen/Mates: braucht man zur Darstellung formalisierter Theorien. - Sie führen Bezeichnungen ein, die nicht zum Vokabular der Sprache gehören, aber die Lesbarkeit erhöhen.
I 250
Def kreative Definition/Mates: führt zu neuen Theoremen, in denen das definierte Symbol gar nicht vorkommt - Forderung: eine befriedigende Definition soll nicht-kreativ sein.
I 248
Metasprachliche Definitionen//Mates: bringen einen Namen des definierten Symbols. Objektsprachlich: das Symbol selbst - Bsp
a) metasprachlich: wenn a und b Terme sind so steht a = b für I21ab.
b) objektsprachlich: (x)(y)(x = y <> I21xy).
Schreibweise/(s): I21: Identität des erstgenannten mit dem zweitgenannten.

Mate I
B. Mates
Elementare Logik Göttingen 1969

Mate II
B. Mates
0226509869 1981

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017