Philosophie Lexikon der Argumente

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de re, Philosophie: Aussagen, die sich auf nichtsprachliche Gegenstände beziehen, sind de re. Hier gehen die meisten Autoren davon aus, dass die zugeschriebenen Eigenschaften kontingent sind. Eine Ausnahme bildet der Essentialismus, der Gegenständen teilweise notwendige Eigenschaften zuschreibt. Siehe auch de dicto, Notwendigkeit de re, Modalität, Kontingenz, Essentialismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Logik-Texte
 
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de re Re III 129/30
Quine ist (bis auf weitere Analyse) bereit, die Modalität
De dicto zu akzeptieren, die Zuschreibung von modalen Eigenschaften an Aussagen.
Re III 130
Aber wahre Zuschreibungen de re sind etwas ganz anderes. Sie bedeuten, dass Objekte selbst notwendig Eigenschaften haben. Und das ist Essentialismus.
Re III 129
De re/Zuschreibungen/Read: sind immer essentialistisch - behaupten wesentliche Eigenschaften.
Re III 135
Echte Namen schaffen modale Wahrheiten de re. »Cicero ist notwendig Tullius« ist ebenfalls wahr, denn sie bezeichnet dasselbe Objekt. Die einfache Wahrheit wird so zur modalen Wahrheit de re.

> Gegenargumente zu de re



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017