Philosophie Lexikon der Argumente

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de re, Philosophie: Aussagen, die sich auf nichtsprachliche Gegenstände beziehen, sind de re. Hier gehen die meisten Autoren davon aus, dass die zugeschriebenen Eigenschaften kontingent sind. Eine Ausnahme bildet der Essentialismus, der Gegenständen teilweise notwendige Eigenschaften zuschreibt. Siehe auch de dicto, Notwendigkeit de re, Modalität, Kontingenz, Essentialismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Quine, Willard Van Orman
 
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de re (laut Brandom)
Quine: der zentrale grammatische Unterschied zwischen diese Zuschreibungsarten betrifft die Korrektheit von Substitutionen
Quine II 144 f
de re: außerhalb der Reichweite: x = Planeten, x = 9, 9 ungerade - Prädikat trifft auf Wert der Variablen zu, nicht auf den Namen! - de re: bezugnehmende Position!
de dicto: der gemeinte Terminus steht in dem Satz: "notw" Planeten ungerade: falsch!
II 151
de re: Bsp Spion soll wesentliche Eigenschaft sein (falsch) - kein Glauben de re! (wesentliche
Eigenschaft)

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

> Gegenargumente gegen Quine
> Gegenargumente zu de re



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017