Philosophie Lexikon der Argumente

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Determinismus, Philosophie: die These, dass Ereignisse oder auch Geistzustände aufgrund strikter Gesetze eintreten und daher im Voraus festgelegt sind. Zur Voraussage muss man dann nur noch die Rahmenbedingungen kennen. Dass wir nicht wissen, ob der Determinismus wahr ist, wird zuweilen auf die unvollständige Kenntnis der Rahmenbedingungen zurückgeführt. Siehe auch Indeterminismus, strikte Gesetze, Vorhersage, Wahrscheinlichkeit, Probabilismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Nagel, Thomas
 
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Determinismus McGinn I 135
McGinn: Unzurückführbarkeit: will den Sonderstatus der Willensfreiheit anerkennen, auf den das Scheitern der Domestizierung hinzudeuten scheint. wir sollten die Dinge als undefinierbar und von sich aus einleuchtend hinnehmen. Freie Akteure sind dann eine eigenständige ontologische Kategorie. (Thomas Nagel, Galen Strawson).

Nagel II 49
Determinismus/Ethik/Nagel: Verantwortlichkeit gibt es auch bei determinierten Handlungen, wenn die Bestimmung im Innern liegt. - Durch nichts determinierte Handlungen sind unverständlich.

N I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

N II
Th. Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

N III
Th. Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017