Philosophie Lexikon der Argumente

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Einzelding, Philosophie: hier geht es um Probleme im Zusammenhang mit der Einführung sprachlicher Ausdrücke für Gegenstände, die als Individuen spezifiziert werden können. Einige Autoren zählen auch Eigenschaften zu den Einzeldingen (particulars), soweit sie spezifizierbar sind. Siehe auch Individuation, Objekt, Gegenstand, Ding, Identifikation, Spezifikation, Singulärer Term, Allgemeiner Term, Universalien.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Tugendhat, Ernst
 
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Einzeldinge I 422
Einzeldinge/ED/TugendhatVsDonnellan: lokalisierende Kennzeichnungen sind grundlegend. - Bei diesen gibt es keine Unterscheidung mehr zwischen referentiellem und attributivem Gebrauch. - Auch attributiv ist im weiten Sinn referentiell, weil sie den Gegenstand zwar nicht identifiziert, aber spezifiziert (vor einem Hintergrund unterscheidet).
I 426
Einzelding/Identifikation/TugendhatVsStrawson: "hier", "Jetzt" genügen als Gegenstand und Raumzeit-Stellen existent zu machen. - Raumzeit-Stellen sind die elementarsten Gegenstände. - Es muss dort aber auch etwas geben - wenigstens hypothetisch, dann liefert entsprechende Frage der Verifikation, für welchen Gegenstand der singuläre Term steht.
Top-down: die Verwendung aller singulären Termini verweist auf demonstrative Ausdrücke.
Bottom-up: wenn durch die Demonstrativa die Verfikationssituation für das Zutreffen des Prädikats bezeichnet wird.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Tugendhat



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.04.2017