Philosophie Lexikon der Argumente

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Epistemisch/ontologisch: ontologische Fragen beziehen sich auf die Existenz von Entitäten, die Wahrnehmungen hervorrufen - epistemische Fragen beziehen sich auf deren Erkennbarkeit. Die Frage nach einer grundsätzlichen Erkennbarkeit ist selbst ontologisch und metaphysisch. Siehe auch Metaphysik, Ontologie, Existenz, Realismus, Realität, Wahrnehmung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Chisholm, Roderick M.
 
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Epistemisch/ ontologisch I 113
Epistemisch/Erwägen/Chisholm: - epistemische Begriffe: Bsp was ist vernünftiger? - Zurückhaltung? - Bsp wenn Agnostizismus nicht vernünftiger als Theismus, dann Theismus vernünftiger als Atheismus.
I 115
Epistemische Ebenen: mutmaßlich sich für etwas halten - akzeptabel sein - jenseits eines vernünftigen Zweifels - evident - gewiss - (auf Propositionen anzuwenden).
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Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 47 - 52
epistemische Begriffe/Chisholm: Grundbegriff: vernünftiger als, dann; akzeptierbar, gewiss, evident - SchrammVsChisholm: wenn objektiv vernünftiger, dann unabhängig von Subjekt, dann auch unabhängig vom Akzeptieren, sogar von Kenntnis usw! - Es muss auch zugelassen sein, dass das Subjekt dagegen handelt, dass es das Vernünftige nicht glaubt usw. - Sogar gegen Evidenz! - Lösung/Chisholm: Selbstpräsentation"faktuale Komponente": Subjekt stimmt zu - SchrammVs: Dilemma: a) bei objektiver Vernünftigkeit fehlt die faktuale Komponente - b) bei Zustimmung des Subjekts gehorchen die epistemischen Begriffe nicht der epistemischen Logik - Schramm: nur immer neues "vernünftiger".

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

> Gegenargumente gegen Chisholm



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017