Philosophie Lexikon der Argumente

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Er, Er selbst, Er*, Philosophie: hier geht es um die Frage, wie weit Pronomina wie "Er" eindeutig gemacht werden können, sodass eine Verwechslung im Sprachgebrauch unmöglich ist. Bsp "Er glaubt, er ist fett" kann sich auf eine oder auf zwei Personen beziehen. Siehe auch Indexikalität, Indexwort, Indexwörter, Individuation, Identifikation, Selbstbezüglichkeit, Zuschreibung, Selbstzuschreibung, Privilegierter Zugang, Selbstidentifikation.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Castaneda, H.N.
 
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Er / Er selbst Frank I 180f
Er*/selbst/Castaneda: nicht Stellvertreter einer Kennzeichnung: "der Herausgeber weiß, dass er* Millionär ist" - bezieht sich wohl auf ihn selbst, aber nicht als Herausgeber - es sind immer verschiedene Beschreibungen und auch Selbstidentifikationen möglich. - "Er*" ist durch keine Analyse eliminierbar. - Stattdessen verwenden wir einen unanalysierten Grundbegriff: "die eindeutige Weise der Bezugnahme auf X als Z".
I 207
Tokens von "er*" ("ihm selbst", "sich selbst", usws) sind für ihre Benutzer nicht ersetzbar - Bsp "Alexander glaubte, dass er* wusste, dass er* einst überzeugt war, er* wäre ein Gott".

Cast I
H.-N. Castaneda
Phenomeno-Logic of the I: Essays on Self-Consciousness Bloomington 1999

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.03.2017