Philosophie Lexikon der Argumente

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Ereignis: Änderung eines Zustands. Das Ereignis selbst hat keine Dauer, da sonst der Anfang und das Ende des Ereignisses ihre eigene Dauer haben müssten bzw. Anfang und Ende eines Ereignisses ihrerseits selbständige Ereignisse wären. Siehe auch Anfang, Regress, Prozess, Flux, Veränderung, Wechsel, Zustand.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Meixner, Uwe
 
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Ereignisse I 167 f
Ereignis/Davidson/Meixner: aus dem wahren Satz "Hans lacht laut" folgt logisch "Hans lacht" aber nicht prädikatenlogisch. Wie kann man eine prädikatenlogische Folgerung erhalten? - Lösung: wir müssen annehmen, dass es Ereignisse als Entitäten gibt. ((s) für die Quantifikation): "Für mindestens ein aktuales Ereignis gilt. es ist laut und ein Lachen von Hans". (dito für die beiden Teil-Sachverhalt Lautheit und Lachen). > "adverbiale Analyse"?
Ereignis/Ontologie/Meixner: hingegen ist nicht einmal entschieden, ob sie Objekte oder Funktionen sind.
Ereignis/LewisVsDavidson: als Eigenschaften sind sie Funktionen - DavidsonVsLewis: als Individuen sind sie Objekte.

Mei I
U. Meixner
Einführung in die Ontologie Darmstadt 2004

> Gegenargumente gegen Meixner



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.04.2017