Philosophie Lexikon der Argumente

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Erfahrung: reflektierte Wahrnehmung, die z.B. mit früheren Wahrnehmungen verglichen und sprachlich verarbeitet werden kann. Siehe auch Erlebnisse, Ereignisse, Wahrnehmung, Empfindung, Empirie.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
McDowell, John
 
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Erfahrung I 34f
Erfahrung/McDowell: ist passiv. Trotzdem bringt sie Fähigkeiten ins Spiel, die eigentlich der Spontaneität angehören.
I 35
Spontaneität/McDowell: wir müssen die erweiterte Spontaneität so ansehen, als wäre sie einer Kontrolle unterworfen, die ihren Ursprung außerhalb unseres Denkens hat.
Das kann aber nicht das "Gegebene" sein!
I 35
Gegebenes/Erfahrung/McDowell: wie die Erfahrung einer Person die Dinge repräsentiert liegt außerhalb ihres Einflusses, aber es hängt von ihr selbst ab, ob sie den Schein akzeptiert oder ablehnt.
I 161
Erfahrung/Quine: nicht den Naturgesetzen unterworfen. Daher kann sie keine Rolle innerhalb der Rechtfertigung spielen.
Nur rohe kausale Verknüpfung zu Sätzen.
Kann nur außerhalb des Raums der Gründe liegen.
I 58
Erfahrung/McDowell: umfasst viel mehr als Qualitäten.
I 81
McDowellVsEvans: Bsp Farben: Feinkörnigkeit: wir sollten nicht davon ausgehen, dass immer ein Vergleichsmuster vorhanden sein muss.
Es muß auch Wiedererkennen im Spiel sein.
Denken: sicher gibt es Gedanken, die man nicht unbedingt so in Worte fassen kann, dass ihr Inhalt dadurch vollständig bestimmt würde.
I 147
Def "innere" Erfahrung: Sinnesempfindungen und emotionale Zustände. (Betrifft nur den Menschen).

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.04.2017