Philosophie Lexikon der Argumente

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Erscheinung, Philosophie: jegliches Wissen, abgesehen von logischen Einsichten, gelangt über die Sinne zu uns. Daher wird angenommen, dass dieses Wissen nicht nur grundsätzlich fehlbar ist, sondern durch die Beschaffenheit der Sinnesorgane mehr oder weniger vorstrukturiert ist, ohne dass diese Struktur notwendig so in der Welt außerhalb der wahrnehmenden Subjekte gegeben sein muss. Das gilt wegen der sprachlichen Vorstrukturierung unseres Zugangs zu uns selbst für das Innenleben der Subjekte. Siehe auch Schein, Wahrheit, Gewissheit, Wissen, Erkenntnis, Erkenntnistheorie, Introspektion, Unkorrigierbarkeit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Ryle, Gilbert
 
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Erscheinung Peacocke I 29
Sein/Scheinen/Ryle: "so-und-so für irgend jemand" kann nicht paraphrasiert werden als "grün für irgendjemand".
Peacocke: Problem: dieser Begriff erklärt aber nichts und ist überflüssig.

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

Pea I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

> Gegenargumente gegen Ryle



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017