Philosophie Lexikon der Argumente

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Erste Person, Philosophie: hier geht es um die Frage, in wie weit die inneren Zustände eines Subjekts nur diesem zugänglich sind. Ansätze, die die Sprache in den Vordergrund stellen, gehen davon aus, dass das Subjekt den Zugang zu sich selbst erst im Lauf des Erwerbs der öffentlichen Sprache gewinnt. Siehe auch Privilegierter Zugang, Introspektion, Subjektivität, Objektivität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Davidson, Donald
 
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Erste Person Frank I 654f
Bedeutung/Putnam/Davidson: teilweise aus Lernsituation, ("natürliche Geschichte") - Zwillingserde/ZE: identische psychologische Zustände, aber unterschiedliche Überzeugungen, Referenz und Bedeutung. - ZE/Davidson: keine Bedrohung der Autorität der ersten Person - "Bedeutung kennen"/Davidson: ist kein innerer Zustand (wohl aber ein psychischer Zustand) - nicht das, was wir identifizieren, wenn wir Überzeugungen zuschreiben. - Autorität der 1. Person: kann einfach auch auf extern identifizierbare Zustände angewendet werden.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Davidson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017