Philosophie Lexikon der Argumente

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Essentialismus: Die Auffassung, dass Gegenständen bestimmte Eigenschaften als notwendig zugeschrieben werden müssen. Siehe auch Wesen, Notwendigkeit de re, Kontingenz, Eigenschaften, Aktualismus, Mögliche Welten.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Cresswell, M.J.
 
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Essentialismus I 58
Essentialismus/T. Parsons/Cresswell: die Doktrin, dass einige Dinge notwendigerweise eine Eigenschaft haben die andere Dinge nicht notwendigerweise haben - ParsonsVs: ein essentialistischer Satz ist falsch in einem maximalen Modell - und für jede konsistente Menge von geschlossenen nichtmodalen Formeln gibt es ein maximales Modell - d.h. dass keine physikalische Theorie Essentialismus in Bezug auf ihre Prädikate beinhaltet - Problem: wenn wir das intendierte Modell durch andere Mittel als durch Axiome beschränken, ist nicht klar, ob wir den Essentialismus vermeiden können.
I 59
Essentialismus/Notwendigkeit/Möglichkeit/Cresswell: These kommt durch die Sprache herein, die wir auf der Sprache der Physik errichten - die Physik liefert nur die Entitäten, die wir für die Semantik ihrer Sprache brauchen - der Essentialismus muss die Frage der Adäquatheit einer Theorie als vollständigen Rahmen einer physikalischen Beschreibung der Welt gar nicht berühren.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017