Philosophie Lexikon der Argumente

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Essentialismus: Die Auffassung, dass Gegenständen bestimmte Eigenschaften als notwendig zugeschrieben werden müssen. Siehe auch Wesen, Notwendigkeit de re, Kontingenz, Eigenschaften, Aktualismus, Mögliche Welten.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Stalnaker, Robert
 
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Essentialismus I 71
Essentialismus/heute/VsQuine: die meisten Modallogiker heute akzeptieren den Essentialismus - QuineVsEssentialismus: falsch: zu sagen, eine Beschreibung sei besser als eine andere, weil sie wesentliche Eigenschaften eines Gegenstands besser charakterisierten.
I 72
Wesen/Essentialismus/wesentliche Eigenschaft/LeibnizVsQuine/Stalnaker: These jede Eigenschaft jedes Individuums konstituiert sein Wesen und nur die Existenz des Dings als ganze ist kontingent.
I 74
Anti-Essentialismus/quantifizierte Modallogik/Stalnaker/Fazit: um die beiden zu verbinden brauchen wir echte semantische Bedingungen für atomare Prädikate.
Grund: (Ex)N(Fx) > (x)N(Fx) ist ein Theorem, nicht aber seine Substitutionsinstanz (Ex)N(Rxy) > (x)N(Rxy).- (wenn etwas notwendig Vater von x ist, dann ist alles notwendig Vater von x.
Es können natürlich nur intrinsische Prädikate in Frage kommen, aber das wird vorausgesetzt und nicht erklärt.
I 85
Essentialismus/Stalnaker: Fragen über ihn sind Fragen darüber, wie weit es sinnvoll und möglich ist, zu abstrahieren.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017