Philosophie Lexikon der Argumente

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Ethik: befasst sich mit der Bewertung und Begründung von Handlungen und letztlich einer Begründung von Moral. Siehe auch Gut, Das Gute, Werte, Normen, Handlungen, Deontologie, Deontologische Logik, Konsequentialismus, Moral, Motive, Gründe, Handlungstheorie, Utilitarismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Geach, Peter T.
 
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Ethik I 270
Moral/Logik/Geach: Moralische Aussagen werden oft als Imperative angesehen, haben aber eine andere Logik - "Soll ich?": nur zwei mögliche Antworten, und die sind kontradiktorisch. - "Sollte ich": drei: (A) Pflicht,... (B) Recht pro, aber auch Recht kontra, (C) Pflicht, etwas nicht zu tun.
I 279
Widerspruch/Handeln/Moral/Ethik/Strawson/Geach: in interessanten Fällen ist R nicht mit P und Q selbst inkonsistent, sondern weil der Widerspruch (Kontradiktion) aus P und Q zusammen folgt. - Aus P und Q und R zusammen folgt S und sein Gegenteil ~S. - Daher ist es nicht egal, ob wir Schließbarkeit (Folge) in Begriffen von Inkonsistenz erklären, oder umgekehrt Inkonsistenz in Begriffen von Schließbarkeit. -
GeachVsWilliams: selbst wenn ein widersprüchlicher Befehl aus früher gegebenen folgt, wird man nicht sagen, dass der Befehlsempfänger den Befehl erhalten hätte, eine falsche Folgerung zu ziehen. - Williams: wenn keine Handlung folgt, wurde kein praktischer Schluss vollzogen. - GeachVsWilliams: umgekehrt, wenn die Konklusion ableitbar ist, besteht der Schluss.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017