Philosophie Lexikon der Argumente

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Ethik: befasst sich mit der Bewertung und Begründung von Handlungen und letztlich einer Begründung von Moral. Siehe auch Gut, Das Gute, Werte, Normen, Handlungen, Deontologie, Deontologische Logik, Konsequentialismus, Moral, Motive, Gründe, Handlungstheorie, Utilitarismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wittgenstein, Ludwig
 
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Ethik IV 112
Ethik/Wert/Tractatus: 6.422 Ethik hat nichts mit Lohn und Strafe im gewöhnlichen Sinn zu tun.
also muss die Frage nach den Folgen der Handlung belanglos sein - zumindest dürfen die Folgen nicht Ereignisse sein. - Denn etwas muss doch an der Frage richtig sein. - Lösung: Lohn und Strafe müssen in der Handlung selbst liegen.
VII 27
Sinn/Tractatus/Tetens: umstrittene These: dass nur deskriptive Sätze sinnvoll seien. - Ethik: Problem: normative Sätze sind sinnlos.
VII 111
Wille/gut/böse/Ethik/Tractatus/Wittgenstein: (absolut) gutes oder böses Wollen kann nur die Grenzen der Welt ändern - nicht die Tatsachen, nicht das, was durch Sprache ausgedrückt werden kann. - Auch in jeder anderen möglichen Welt wäre das absolut gute/böse gut bzw. böse. - Daher kann über das Ethische nicht sinnvoll geredet werden.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017