Philosophie Lexikon der Argumente

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Existenz, Philosophie, Logik: Das Vorhandensein von etwas, dem Eigenschaften zugeschrieben werden können. Vorhandensein bedeutet hier nicht, dass etwas unmittelbar gegeben sein muss oder sinnlich wahrnehmbar ist. Siehe auch Ontologie, Eigenschaften, Prädikate, Existenzsatz, Realismus, Quantifikation, Zuschreibung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Field, Hartry
 
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Existenz I 80
Notwendige Existenz/KantVs/Field: nichts kann mit allen seinen Prädikaten negiert werden und dennoch einen Widerspruch hinterlassen. - (Vsontologischer Gottesbeweis) - Existenz/Field: sollte nicht Teil der Logik sein. - Daher kann Mathematik nicht auf Logik reduziert werden. - Sonst müßten zu viele Eigenschaften angenommen werden.
I 155
Semantisch/syntaktisch/sing Term/Denotation/Ontologie/FieldVsWright: es ist nicht in die Syntax eingebaut, dass z.B. der sing Term "4" denotiert. - (d.h. daß die Zahl ein Gegenstand ist). - Genauso wenig wie bei Bsp "Gott". - Also kann Syntax nicht das Kriterium für Existenz sein.
I 167
Existenz/Ontologie/FieldVsWright: folgt nicht aus "Begriffserklärung", sonst folgte auch Gottes Existenz aus der Erklärung des Begriffs "Gott". - Begriffserklärung nur konditional: "wenn es einen Gott gibt, ist er allmächtig" - Lösung: die begriffseinführende Theorie muß nicht wahr sein - Existenzgeneralisierung. - falsch: aus Selbstidentität kann keine Existenz geschlossen werden, nur umgekehrt.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017