Philosophie Lexikon der Argumente

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Existentielle Generalisierung, Logik: wenn ein Gegenstand, der benannt werden kann, eine bestimmte Eigenschaft hat, dann gibt es daher mindestens einen Gegenstand mit dieser Eigenschaft.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wiggins, David
 
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Existenzielle Generalisierung EMD II 302
Existenzgeneralisierung/Wiggins: ModallogikVsEG/VsExistenzgeneralisierung: Bsp "Cicero ist notwendigerweise ein Mensch" als "N Cicero ist ein Mensch": wenn wir hier de re und de dicto nicht unterscheiden, dann (Mensch(Cicero)) l- Englisch (Ex)(Mensch x). (I- beweisbar) - weil Cicero ein Name mit gesichertem Sinn ist - Problem: wenn Cicero ein Mensch ist, dann gibt es Menschen - d.h. der Kontext "---" muss für jede mögliche Welt gelten (falsch).
Dann gibt es etwas, das notwendigerweise ein Mensch ist - N((x)[(x = Cicero) > (x ist ein Mensch)]) hilft nicht, wenn der Grund die gesicherte Referenz des Namens ist, dann folgt die Existenz aus der englischen Bedeutung des Satzes (unerwünscht).
Lösung/Wiggins: wir sollten de re/de dicto durch die Reichweite von "notwendig" selbst unterscheiden.
II 303
Existenzgeneralisierung/Wiggins: ok für wohldefinierte Namen - Existenzgeneralisierung gilt nicht in beliebigen Kontexten der Form N(---a---) außer bei Zahlen.

Wigg I
D. Wiggins
Essays on Identity and Substance Oxford 2016

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Wiggins



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.04.2017