Philosophie Lexikon der Argumente

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Extensionalität, Philosophie: (auch Extensionalitätsthese, Extensionalitätsprinzip) der Versuch, die Sprache eindeutig zu machen, in dem man jeweils die Menge der bezeichneten Gegenstände als Bedeutung von Wörtern auffasst, oder festzulegen versucht. Siehe auch Extension, Intensionen, Extensionale Sprache, Ambiguität, Propositionale Einstellungen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Fodor, Jerry
 
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Extensionalität IV 62
Def Extensionalitätsproblem/Fodor/Lepore: das Problem, dass eine Bedeutungstheorie nicht nur aus der Menge der W-Sätze einer Wahrheitstheorie (WT) aufgestellt werden kann, da extensionale Adäquatheit nicht genügt >("Schnee ist weiß"/Gras ist grün) s.u. - Lösung: materiale statt extensionaler Adäquatheit, > Übersetzung) - Problem: was ist eine "Übersetzung"?
IV 63
Die Wahrheitstheorie muss die Wahrheitsbedingungen (WB) erkennen können, damit die linke Seite die rechte interpretiert - Problem auch bei Kompositionalität: aus der Äquivalenz von "Schnee ist weiß" und "Gras ist grün".. entstehen falsche Wahrheitsbedingungen.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017