Philosophie Lexikon der Argumente

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Extensionalität, Philosophie: (auch Extensionalitätsthese, Extensionalitätsprinzip) der Versuch, die Sprache eindeutig zu machen, in dem man jeweils die Menge der bezeichneten Gegenstände als Bedeutung von Wörtern auffasst, oder festzulegen versucht. Siehe auch Extension, Intensionen, Extensionale Sprache, Ambiguität, Propositionale Einstellungen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Lewis, David
 
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Extensionalität IV 255
Extensionale Sprache/Lewis: Lewis nimmt hier eine an, die genau wie die intensionale ist. - Nur dass vor jeden Satz eine unhörbare Pause gesetzt wird. - Diese entspricht einem q, das das einzige (satzbildende) Prädikat der extensionalen Sprache ist. - Dann kann die intensionale Sprache Li reich sein, während die entsprechende extensionale Sprache Le strikt extensional ist.
IV 256
Dann könnten sich zwei Feldlinguisten streiten, ob die Eingeborenen eine extensionale oder intensionale Sprache sprechen.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.04.2017