Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Extensionalität, Philosophie: (auch Extensionalitätsthese, Extensionalitätsprinzip) der Versuch, die Sprache eindeutig zu machen, in dem man jeweils die Menge der bezeichneten Gegenstände als Bedeutung von Wörtern auffasst, oder festzulegen versucht. Siehe auch Extension, Intensionen, Extensionale Sprache, Ambiguität, Propositionale Einstellungen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wiggins, David
 
Bücher bei Amazon
Extensionalität EMD II 306
Inferenzenregel/Lambdaoperator/λ-Operator/Grandy/Wiggins: Rl: wenn λ-((xi1...xin)(A ↔ B)) und wenn ----(λxi1...λxin)[A] ----, dann schließe ----(λxi1...λxin)[B] ----.
Nec: Notwendigkeit für Prädikate.
II 307
Probleme: Extensionalität: Ausdrücke in einem Nec-Satz sind offen für Substitution von Identischen und EG aber Problem: Prädikate: Bsp wenn etwas der einzige Ring des Gyges war, wollen wir nicht folgern, daß er wesentlich magisch war - Lösung: relationale Sichtweise der Prädikation > Teilhabe (Frege: Fallen unter den Begriff).
Wenn (λx1)[fx1] und (λx1)[yx1] nicht dieselbe Eigenschaft bezeichnen, aber koextensiv sind, dann wird in extensionalen Kontexten das eine das andere beinhalten (entail).
Das bleibt erhalten, wenn der Operator Nec vorangestellt wird - wobei die Theorie für Nec nicht entscheidet, ob es dieselbe Eigenschaft ist oder nicht - Teilhabe/Bradley.

Wigg I
D. Wiggins
Essays on Identity and Substance Oxford 2016

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Wiggins
> Gegenargumente zu Extensionalität



zurück zur Liste | > Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.03.2017