Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Faulheitspronomen: Ausdruck von Peter Geach für ein Pronomen (er, sie, es..,), das lediglich einen Teil einer vorgängigen Aussage (Antezedens) wiederholt im Gegensatz zu einem quantifizierenden Gebrauch, der einen Gegenstand einführt. Siehe auch Anapher, Indexikalität, Indexwörter, Identifikation, Individuation, Einführung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Grover, D.L.
 
Bücher bei Amazon
Faulheitspronomen Horwich I 327
Pronomen/Prosatz/Faulheitspronomen/Camp, Grover, Belnap/CGB:
a) Faulheitspronomen: keine Referenz, aber das Antezedens kann selbst eingesetzt werden.
b) quantifikatorischer Gebrauch: Bsp Wenn irgendein (any) Auto zu heiß wird, kauf es nicht - (falsch: Kauf kein Auto! (not any)).
Bsp wenn 3 gerade ist, ergibt Hinzufügen von 1 eine ungerade Zahl. - Das ist keine Instanz, weil 3 nicht gerade ist.
I 330
Alltagssprache: hat verkürzte, aber keine allgemein verfügbaren Prosätze - künstlich: "Thatt".

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.04.2017