Philosophie Lexikon der Argumente

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"Fido"-Fido-Prinzip, Philosophie: Gilbert Ryles Ausdruck für die irrige Annahme, dass Wörter wie Namen funktionieren und daher etwas bezeichnen müssten. Im Extremfall, dass der typische Hundename Fido für ein Universale wie "Hundheit" stehe. Siehe auch Namen, Kennzeichnung, Universalien, Referenz, Bedeutung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Schiffer, Stephen
 
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Fido-Fido-Prinzip I 278f
"Fido"/Fido/Nathan Salmon: Bsp Floyd glaubt, dass
a) Lois Lane weiß nicht, dass Clark Kent fliegen kann und
b) Lois weiß nicht, dass Supermann fliegen kann auf dieselbe Proposition referieren
weil Floyd die Geschichte kennt und für ihn die beiden Gegebenheitsweisen (GW) auf dieselbe Person referieren - für ihn ist es dieselbe Gegebenheitsweise! - Für Floyd gibt es keinen englischen Ausdruck für eine drei-stellige Glaubensrelation B(x,p) gdw. (Em) BEL (x,p,m) - (m = Gegebenheitsweise). - Daher kann Floyd gar nicht ausdrücken, was er sagen möchte - Floyd muss selbst glauben, dass Lois die Identität erkennt!
Salmon selbst gibt keine Darstellung der Gegebenheitsweise und damit der drei-stelligen Relation. - (Das gibt er selbst zu).

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.04.2017