Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Gebrauchstheorie, Sprachphilosophie: der Ausdruck wurde gebildet im Anschluss an eine These von L. Wittgenstein in seinen Philosophischen Untersuchungen, § 43. "Man kann für eine große Klasse von Fällen der Benützung des Wortes "Bedeutung" - wenn auch nicht für alle Fälle seiner Benützung - dieses Wort so erklären Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache". Diese These gilt für Wörter und kann nicht auf ganze Sätze ausgedehnt werden. Siehe auch Gebrauch, Wortbedeutung, Satzbedeutung, Spracherwerb, Bedeutungstheorie, Referenz.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Goodman, Nelson
 
Bücher bei Amazon
Gebrauchstheorie I 90
GoodmanVsGebrauchstheorie der Bedeutung)
Bsp Ein Stuhl bleibt ein Stuhl, auch wenn nie auf ihm gesessen wird. Und eine Packliste bleibt eine Packliste, auch wenn sie nie gefunden wird und nur zum Draufsitzen gebraucht wird (Zu sagen was Kunst tut, heißt nicht, zu sagen, was Kunst ist. Vielleicht ist ersteres auch interessanter.)

G I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

G II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

G III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

G IV
N. Goodman/K. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

> Gegenargumente gegen Goodman
> Gegenargumente zu Gebrauchstheorie



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.04.2017