Philosophie Lexikon der Argumente

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Gegebenheitsweise, Weise des Gegebenseins, Philosophie: Ausdruck von G. Frege zur Unterscheidung von Bedeutung (im Fregeschen Sinn von Bedeutung das, worauf ein Ausdruck sich bezieht - heute "Referenz") und dem Sinn (im Fregeschen Gebrauch des Ausdrucks das, was wir heute "Bedeutung" nennen). Die Gegebenheitsweise hängt ab sowohl von den Umständen als auch vom individuellen Sprachgebrauch. Carnap führt für die Gegebenheitsweise den Begriff der "Intension" ein. Siehe auch Intensionen, Extensionen, Propositionen, Propositionale Einstellungen, Ungerade Rede, Gerade Rede, Gerader Sinn, Ungerader Sinn, Sinn, Bedeutung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Dummett, Michael
 
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Gegebenheitsweise I 87
Weise des Gegebenseins/Dummett: Ein Gegenstand muss in einer bestimmten Weise gegeben sein, der Sinn nicht - wir können nicht alles auf einmal fassen.
I 89
Gegebenheitsweise/Fraassen: nicht Bestimmung des Wahrheitswertes, sondern der Wahrheitsbedingungen.
III 133
Sinn/Frege/Dummett: durch Gegebenheitsweise (GW) konstituiert - nicht mit ihr identisch.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017