Philosophie Lexikon der Argumente

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Gegebenheitsweise, Weise des Gegebenseins, Philosophie: Ausdruck von G. Frege zur Unterscheidung von Bedeutung (im Fregeschen Sinn von Bedeutung das, worauf ein Ausdruck sich bezieht - heute "Referenz") und dem Sinn (im Fregeschen Gebrauch des Ausdrucks das, was wir heute "Bedeutung" nennen). Die Gegebenheitsweise hängt ab sowohl von den Umständen als auch vom individuellen Sprachgebrauch. Carnap führt für die Gegebenheitsweise den Begriff der "Intension" ein. Siehe auch Intensionen, Extensionen, Propositionen, Propositionale Einstellungen, Ungerade Rede, Gerade Rede, Gerader Sinn, Ungerader Sinn, Sinn, Bedeutung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Evans, Gareth
 
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Gareth Evans
Gegebenheitsweise Frank I 485f
Hier/Evans: ist keine Intension. "Hier"-Gedanken sind keine besondere Weise des Gegebenseins, sondern es gibt davon so viele wie es Orte gibt.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Evans



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.04.2017