Philosophie Lexikon der Argumente

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Gegebenheitsweise, Weise des Gegebenseins, Philosophie: Ausdruck von G. Frege zur Unterscheidung von Bedeutung (im Fregeschen Sinn von Bedeutung das, worauf ein Ausdruck sich bezieht - heute "Referenz") und dem Sinn (im Fregeschen Gebrauch des Ausdrucks das, was wir heute "Bedeutung" nennen). Die Gegebenheitsweise hängt ab sowohl von den Umständen als auch vom individuellen Sprachgebrauch. Carnap führt für die Gegebenheitsweise den Begriff der "Intension" ein. Siehe auch Intensionen, Extensionen, Propositionen, Propositionale Einstellungen, Ungerade Rede, Gerade Rede, Gerader Sinn, Ungerader Sinn, Sinn, Bedeutung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Frege, Gottlob
 
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Gegebenheitsweise Dum III 133
Sinn/Frege/Dummett: durch die Gegebenheitsweise (GW) konstituiert - nicht mit ihr identisch.
a propos Frege II 40
Weise des Gegebenseins/(s): Kein Zeichen - denn Identität sagt nichts über (kontingente) Zeichen). >Identität
Frege I 128
Weise des Gegebenseins/Gegebenheitsweise/GW/Frege: Bsp "Wurzel 1": Begriff - > Identität (s.o.) stellt fest, dass ein und demselben Gegenstand zwei Begriffe (Gegebenheitsweisen) entsprechen - nicht einfach zwei (willkürliche) Zeichen.

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993

> Gegenargumente gegen Frege



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.04.2017