Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
McGinn, Colin
 
Bücher bei Amazon
Gehirn/ Gehirnzustand I 146f
Soweit wir eine Vorstellung haben von den neuronalen Entsprechungen der Entscheidungen, liefern uns diese keine Theorie des Wesens der Entscheidung.
Die Erzeugung von Entscheidungen ist etwas völlig anderes als die Erzeugung von Bewegung. Denn Entscheidungen setzen sich weder aus vorgängigen Wünschen oder sonstigen Einstellungen zusammen, noch aus Gehirnzuständen.
I 222
Gehirn/McGinn: es gilt inzwischen als Gemeinplatz, das Gehirn als Informationssystem
(> Informationsverarbeitung, > Dennett) aufzufassen, in dessen Innern die meisten Meldungen ohne bewusstes Gegenstück bleiben. Viele betreffen nur die inneren Gegebenheiten des Gehirns selbst.
I 223
These: Es muss eine stumme innere Theorie des Gehirns geben, übrigens auch für die anderen Organe. Eine Theorie. die sich auf die Funktionsweise der ganzen Apparatur bezieht.
Neuronale Signale können nur interpretiert werden, wenn sie in eine Darstellung der Gehirn- und Körperfunktionen eingebettet sind.
Das Gehirn muss ein Gehirnforscher sein, allerdings unbewusst. Es muss eine Theorie seiner selbst enthalten.
Es muss irgendeine reale Eigenschaft geben, durch die Gehirne sich von anderen Gegenständen unterscheiden.

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001

> Gegenargumente gegen McGinn



zurück zur Liste | > Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 31.03.2017