Philosophie Lexikon der Argumente

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Rorty, Richard
 
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Richard Rorty
Geist/ Geistzustand I 28
Wittgenstein, Strawson: es gibt hier nichts als den menschlichen Körper, VsDescartes
I 77f
Nichträumlichkeit ist kein klares Kriterium für einen mentalen Zustand, weil der Begriff des Zustands so unklar ist, weder räumlich noch nichträumlich.
Ryle: Meinungen, Wünsche und Stimmungen ("Verstandes- und Charakterzüge") kann man sich als etwas denken, das den Menschen selbst zum Substrat erfordert, und kein nichtmaterielles Medium. Schwerer fällt das bei Empfindungen, mentalen Bildern und Gedanken. (> Tier).
I 77ff
Zustand: dieses obige Argument macht es so leicht, Empfindungen usw. nicht als Zustände von Dingen sondern als Dinge selber zu betrachten. (RortyVs).
Das erlaubt es einigen zeitgenössischen Philosophen, sich mentale Dinge ohne eine Seele zu leisten.
I 80
Def Neutraler Monismus: betrachtet das mentale und das materielle als zwei »Aspekte« eine zugrunde liegende Wirklichkeit. - Wirklichkeit mit Intuition zugänglich (Bergson) - Wirklichkeit mit dem Material der Wahrnehmung zu identifizieren (Russell, Ayer). - Einzige Möglichkeit, dem Skeptizismus zu entgehen. (Dewey, James).
I 106f
RortyVs: man findet keinen »neutralen Stoff«, der weder mental noch physisch ist, und eigene Kräfte und Dispositionen hatte. Daher postuliert man ihn einfach. Aber das hilft nicht.
- - -
Frank I 581
Mentales/Rorty: a) Ereignisse: Empfindungen, Gedanken, usw. - b) Zustände, die keine Ereignisse sind: Meinungen, Stimmungen, Absichten usw.
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Rorty I 60
Idee/Geist/Antike/Rorty: die Antike hatte keinen Begriff des Mentalen, auch keinen Begriff eines vom Körper getrennten Geistes - keinen Begriff der Idee - keinen Begriff des Bewusstseins - Idee: neu bei Locke - dadurch erst Erkenntnistheorie.
I 117
Geist/Mentales/ RortyVsRyle: Ryle glaubte das Bild des Spiegels vermieden zu haben, aber er scheiterte bei dem Versuch nachzuweisen, dass es überhaupt keine unkorrigierbaren Berichte gibt.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Rorty



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017