Philosophie Lexikon der Argumente

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Fodor, Jerry
 
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Gesetzesartigkeit IV 86
Holismus/RI/Davidson/Fodor/Lepore: sein Argument für den Holismus beruht auf seiner Annahme, dass einzelne Sätze - Bsp "Kurt gehört zur deutschen Sprachgemeinschaft und Kurt hält für wahr: "Es regnet" am Samstag nachmittag und es regnet in der Umgebung von Kurt am Samstag nachmittag" gesetzesartig sind.
Fodor/LeporeVsDavidson: die Verallgemeinerungen davon Bsp (x)(t)(wenn x zur deutschen Sprachgemeinschaft gehört, dann "(x hält "es regnet" für wahr zu t dann und nur dann, wenn es in der Umgebung von x zu t regnet)" - unterstützen keine kontrafaktischen Konditionale und sind daher nach Davidsons Definition von Gesetz nicht gesetzesartig. - Keine Unterstützung von kontrafaktischen Konditionalen: Bsp die Bedeutung von "es regnet" könnte sein: "Die Katze ist auf der Matte". - Dann folgt nicht, dass die Katze nicht auf der Matte ist, wenn es nicht regnet.
IV 87
Lösung: "...für eine Relation R und jeden Sprecher S..." - Dann ist die Aussage nomologisch - Aber das gilt noch nicht für die Radikale Interpretation. - Gesetzesartigkeit: mussten wir nur wegen der Konventionalität der Sprache annehmen - Problem: die Radikale Interpretation kann die Konventionalität per definitionem nicht herausfinden.
IV 89
Radikale Interpretation/RI/Fodor/Lepore: unser Bild der Radikalen Interpretation ist viel reicher als das von Davidson.
IV 90
Problem: der nomologische Ansatz ist nicht holistisch.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

> Gegenargumente gegen Fodor



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.04.2017