Philosophie Lexikon der Argumente

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Glauben, Philosophie: Einstellung des Fürwahrhaltens eines Satzes. Im Gegensatz zu religiösem Glauben ist der Glaube im Sinn einer Überzeugung an die Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten gebunden. Siehe auch Überzeugung, Religiöser Glaube, Propositionale Einstellungen, Intensionen, Wahrscheinlichkeit, Glaubensgrade.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Russell, Bertrand
 
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Bertrand Russell
Glauben II 67
Glauben/Welt/Wahrheit/Falschheit/Russell: die Notwendigkeit, Falschheit zuzulassen, macht es notwendig, die Beziehung des Glaubens oder der Meinung zur Welt nicht als Beziehung des Bewusstseins zu einem einfachen Gegenstand aufzufassen: sonst käme man zu dem Ergebnis, dass es - wie die Bekanntschaft - keine Entgegensetzung zulässt, sondern immer wahr sein muss. - Die Beziehung muss komplex sein, denn ein einzelner Gegenstand wird nicht geglaubt, sondern nur z.B. gesehen. - Sonst müsste man z.B. objektive Falschheiten als einfache Gegenstände annehmen. - Bsp "A liebt B": hier ist die Liebe einer der Gegenstände.

R I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

R II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

R IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

R VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg), Frankfurt 1993

R VII
B. Russell
Wahrheit und Falschheit
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg), Frankfurt 1996

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.04.2017