Philosophie Lexikon der Argumente

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Glauben, Philosophie: Einstellung des Fürwahrhaltens eines Satzes. Im Gegensatz zu religiösem Glauben ist der Glaube im Sinn einer Überzeugung an die Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten gebunden. Siehe auch Überzeugung, Religiöser Glaube, Propositionale Einstellungen, Intensionen, Wahrscheinlichkeit, Glaubensgrade.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wittgenstein, Ludwig
 
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Glauben Stegmüller IV 499
Glaube/Wittgenstein/Stegmüller: Wittgenstein: die Stärke des Glaubens ist an den Risiken messbar, die der Glaubende bereit ist, einzugehen - MackieVsWittgenstein: 1. all dem genügen nicht nur religiöse, sondern auch alltägliche Überzeugungen - 2. die Annahme, die Bedeutung des Jüngsten Gerichts für den Gläubigen sei eine andere als für den Atheisten läuft auf Kierkegaards problematische Konstruktion hinaus, dass das Interesse des Fragenden selbst Teil seiner Frage sei.
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Wittgenstein I 374
Propositionale Einstellungen/Wittgenstein/Hintikka: was propositionale Einstellungen anbelangt ist Wittgenstein eben doch Anticartesianer. Gedanken, Meinen, Glauben sind keine "Vorstellungen" die sich reifizieren lassen.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

> Gegenargumente gegen Wittgenstein
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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.03.2017